Leverkusen, 11.09.2026
Ein Ort für Kreativität: Mazda auf der Homo Faber 2026
- Mazda macht Handwerkskunst bei Homo Faber 2026 mit interaktiven Workshops und ausgewählten Designobjekten erlebbar
- Workshops zu Kintsugi und Hanko sowie eine gemeinsame Origami-Installation laden zum Mitmachen ein
- Werke aus dem Homo Faber Fellowship und der Zusammenarbeit mit der ÉCAL sowie die Raumgestaltung von Taró Nordberg ergänzen den Mazda Auftritt
Homo Faber 2026 hat in Venedig ihre Tore geöffnet und lädt dazu ein, die schöpferische Kraft menschlicher Hände, Vorstellungskraft und handwerklichen Könnens zu entdecken. Den ganzen September über trägt Mazda mit einem vielfältigen Programm zu dieser internationalen Feier zeitgenössischer Handwerkskunst bei. Besucher können außergewöhnliche Arbeiten nicht nur betrachten, sondern den kreativen Prozess selbst erleben.
Homo Faber 2026 findet bis zum 30. September in der Fondazione Giorgio Cini auf der Insel San Giorgio Maggiore statt und steht unter dem Leitmotiv „An Island of Light“. Die künstlerische Leiterin, die britische Künstlerin und Designerin Es Devlin, ließ sich für die Inszenierung von der venezianischen Lagune inspirieren. Jeder teilnehmende Kunsthandwerker wird dabei als eigene Insel des Talents und Könnens verstanden, zugleich aber als Teil einer weltweit verbundenen Gemeinschaft. Wasser, Spiegelungen, Bewegung und Licht lenken den Blick auf die Menschen, Werkstätten und Materialien hinter den ausgestellten Objekten.
Die bei Homo Faber zelebrierten Prinzipien spiegeln Mazdas eigenen Ansatz als Hersteller wider. „Homo Faber ist ein herausragender Partner für Mazda“, erklärt Martijn ten Brink, Präsident und CEO von Mazda Motor Europe: „Dies ist bereits das zweite Mal, dass wir uns an der Veranstaltung beteiligen, um Handwerker bei der Weiterentwicklung ihrer Fähigkeiten zu unterstützen. Als Marke liegt uns meisterhafte Handwerkskunst besonders am Herzen. Wir sprechen oft von ‚Crafted with Japanese Soul‘, und die Homo Faber ermöglicht es uns, diese Philosophie zum Leben zu erwecken und die Besucher durch unsere Geschichte zu führen.“
Handwerkskunst aus erster Hand erleben
Der Mazda Bereich „A Place for Workshops“ verbindet ausgewählte Design- und Handwerksobjekte mit interaktiven Formaten, die in japanischen Traditionen verwurzelt sind. Mazda ermöglicht zudem Gästen die Teilnahme an zwei Workshops unter der Leitung von Homo Faber-Handwerkern. Anita Cerrato und Chiara Lorenzetti führen die Besucher in die japanische Reparaturkunst Kintsugi ein. Dabei werden die Bruchlinien keramischer Objekte mit Lack nachgezeichnet und anschließend mit Goldpulver sichtbar hervorgehoben. Die Spuren der Beschädigung werden nicht verborgen, sondern als Teil der Geschichte und Schönheit des Objekts gewürdigt. Im Hanko-Workshop unter der Leitung des französischen Holzbildhauers Antonin Martineau und des belgischen Holzschnitzers Nicolas de la Barre fertigen die Teilnehmer einen eigenen Holzstempel an. Zur Wahl stehen drei Kanji-Zeichen für Licht, Schatten oder „Ma“, das japanische Verständnis von bedeutungsvollem Raum. Den ganzen September über können Besucher zudem unter Anleitung des italienischen Origami-Künstlers Giuseppe Romeo weiße Papierblumen falten und zu einer stetig wachsenden Installation beitragen. So verbinden sich viele individuelle Gesten zu einem gemeinsamen Kunstwerk.
Für Katarina Loksa, Head of Brand bei Mazda Motor Europe, ist diese aktive Teilnahme zentraler Bestandteil des Erlebnisses: „Bei Homo Faber bewundern die Besucher nicht nur, was 500 Paar Hände geschaffen haben – sie greifen selbst zu den Werkzeugen. In einer Welt, die zunehmend von Algorithmen geprägt wird, glauben wir, dass es etwas Wesentliches bedeutet, das zurückzugewinnen, was nur menschliche Hände leisten können. Es macht demütig, wiederzuentdecken, wozu ein Paar Hände noch immer fähig ist.“
Ein menschlicher Ansatz für Design
Der Mazda Bereich bietet einen greifbaren Einblick in den kreativen Prozess von Mazda und die Rolle, die geschickte Hände darin weiterhin spielen, unter anderem durch die Kunst des Modellierens mit Ton. Für Jo Stenuit, Design Director von Mazda Motor Europe, ist dieses menschliche Element in Zeiten raschen technologischen Wandels besonders wichtig: „In einer Ära, die zunehmend von der Digitalisierung geprägt ist, wird es immer wichtiger, weiterhin auf menschliche Weise zu gestalten. Bei Mazda formen wir mit unseren Händen Objekte, Skulpturen und Fahrzeuge. Diese menschliche Handschrift verleiht unseren Fahrzeugen eine natürliche Qualität, zu der Menschen eine emotionale Verbindung aufbauen können.“
Kreative Kooperationen im Mittelpunkt
Neben eigenen Designobjekten präsentiert Mazda auch Werke von Kunsthandwerkern, mit denen das Unternehmen im Rahmen des Homo Faber Fellowship-Programms und anderer Partnerschaften zusammengearbeitet hat. Der schweizerisch-japanische Sumi-e-Künstler und Kalligraph Taró Nordberg prägte die künstlerische Gestaltung des Mazda Bereichs mit Kalligrafien, Malereien und poetischen Elementen, während das Werk „Zephyr“ der ÉCAL-Studentin Julianna Probst die Zusammenarbeit von Mazda Schweiz mit der École Cantonale d’Art de Lausanne verkörpert.
Unabhängig von den im Mazda Bereich gezeigten Exponaten wurde auch „Liminal“, das Kuniko Maeda und Momoka Ienaga im Rahmen des Homo Faber Fellowship 2025/26 gemeinsam geschaffen haben, für die übergreifende Ausstellung von Homo Faber 2026 ausgewählt. Vom 22. bis 25. September können Besucher Kuniko Maeda zudem bei Live-Vorführungen ihres Handwerks erleben.
Nach seiner ersten Teilnahme an der Homo Faber Biennale 2024 setzt Mazda die Zusammenarbeit mit der Michelangelo Foundation im Rahmen der Biennale und des Homo Faber Fellowship fort. Damit würdigt die Marke Handwerkskunst als lebendige Disziplin, die durch kontinuierliche Ausübung, kreative Neuinterpretation und die Weitergabe von Wissen über Generationen hinweg erhalten bleibt. Im Programmjahr 2026/27 erweitert Mazda seine Förderung im Homo Faber Fellowship von zwei auf vier Meister-Stipendiaten-Duos.
„Homo Faber 2026: An Island of Light“ ist bis zum 30. September 2026 in der Fondazione Giorgio Cini in Venedig zu sehen. Besucher können den Mazda-Bereich während der gesamten Ausstellungsdauer erkunden. Informationen zu Eintrittskarten und Workshops finden Sie unter: https://www.homofaber.com/en/biennial/homofaber-2026-programme