Mazda Monozukuri Innovation 2.0
In der Fertigung setzt Mazda derzeit seine einzigartige Innovation bei Entwicklungs- und Produktionsprozessen um, die als „Mazda Monozukuri Innovation 2.0“ bezeichnet wird. In der Entwicklung werden mehr als dreimal so viele Ressourcen wie bei „Monozukuri Innovation 1.0“ erschlossen, ohne dass der Ressourcenaufwand und der Zeitaufwand steigen. Mit anderen Worten: Mazda ist es gelungen, die Entwicklungsproduktivität zu verdreifachen.
In der Produktion wurden flexible Produktionsanlagen eingeführt, die durch den Einsatz von fahrerlosen Transportfahrzeugen (AGV) in gemischten Fertigungslinien entstanden sind – eine Stärke, die Mazda über Jahre hinweg ausgebaut hat –, um die gemischte Produktion von batterieelektrischen Elektrofahrzeugen und Modellen mit Verbrennungsmotor zu ermöglichen. Damit soll Flexibilität bei der Anpassung an Nachfrageschwankungen gewährleistet und die Nutzung von Ressourcen verbessert werden.
Was die Elektrofahrzeuge von Mazda betrifft, dürften die Weiterentwicklung der modellbasierten Entwicklung und die kooperative Produktentwicklung mit Partnern die Entwicklungsinvestitionen im Vergleich zum herkömmlichen Entwicklungsprozess um bis zu 40 Prozent und den Entwicklungsaufwand um bis zu 50 Prozent senken.
Mit Blick auf die Produktionsprozesse ermöglicht die gemischte Produktion von Elektrofahrzeugen und Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor unter Nutzung der vorhandenen Anlagen Mazda die Herstellung von Elektrofahrzeugen, ohne ein eigenes Werk dafür errichten zu müssen. Im Vergleich zum Bau eines neuen Werks, werden die anfänglichen Investitionen in die Anlagen voraussichtlich um bis zu 85 Prozent reduziert und die Vorbereitungszeit für die Produktion um bis zu 80 Prozent verkürzt.
Mazda ist bestrebt, nachhaltiges Wachstum zu erzielen, indem das Unternehmen mit geringeren Investitionen eine hohe Anlageneffizienz sicherstellt, wettbewerbsfähige Produkte und Technologien anbietet und einen positiven ROI erzielt.