Mazda Multi-Solution Strategie

Mazda ist der Ansicht, dass es keine einheitliche Lösung für die Mobilität der Zukunft gibt, insbesondere nicht in naher Zukunft. Der Automobilhersteller verfolgt daher einen flexiblen Ansatz und bietet Alternativen für unterschiedliche Fahrer mit unterschiedlichen Bedürfnissen an.


Elektrifizierung kann COâ‚‚-Emissionen reduzieren, insbesondere da der Anteil an erneuerbaren Energien steigt. Verbrennungsmotoren sind dort sinnvoll, wo kein Zugang zu erneuerbaren Energien besteht oder wo die Einführung von Fahrzeugen mit Elektroantrieb schrittweise erfolgt. Dort können erneuerbare Kraftstoffe und Biokraftstoffe zur Reduzierung der COâ‚‚-Emissionen beitragen. Alternative Kraftstoffe sind eine praktikable Option, um die COâ‚‚-Emissionen von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren, die derzeit weltweit auf den Straßen unterwegs sind, deutlich zu senken.

2022–2024

Elektrifizierung im Rahmen der Multi-Solution Strategie

Mazda konzentriert sich auf die Stärkung seiner Technologieentwicklung. In diesem Zeitraum wird Mazda die Elektrifizierung seiner Flotte konsequent vorantreiben und dabei die Mazda-Multi-Solution-Strategie verfolgen.

2025–2027

Übergang zur Elektrifizierung

Mazda wird weiterhin die notwendigen Komponenten entwickeln, um den Übergang zur Elektrifizierung seiner Modellpalette zu vollziehen. Dazu gehören sowohl die Weiterentwicklung als auch der Einsatz der verschiedenen Elektrifizierungslösungen von Mazda, einschließlich der Einführung neuer Hybridsysteme sowie der weltweiten Markteinführung neuer batterieelektrischer Fahrzeuge wie des Mazda6e (Mazda6e 2027 Energieverbrauch kombiniert: 16,1 kWh/100 km, CO2-Emissionen kombiniert 0 g/km, CO2-Klasse: A.) und des Mazda CX-6e (Mazda CX-6e Energieverbrauch kombiniert 18,9-19,4 kWh/100 km, CO2-Emissionen kombiniert 0 g/km, CO2-Klasse: A).

2028–2030

Vorantreiben der Markteinführung von BEVs bis 2030 durch strategische Partnerschaften

Mazda wird den Übergang zur Elektrifizierung durch Partnerschaften in verschiedenen Bereichen vollziehen, um ein hocheffizientes Produktions- und Lieferkettennetzwerk für elektrische Antriebe aufzubauen. Bis 2030 wird Mazda die batteriebetriebenen Elektrofahrzeuge in vollem Umfang auf den Markt bringen.

LEAN-ASSET-STRATEGIE UND MAZDA MONOTSUKURI INNOVATION 2.0: GRUNDLAGE FÜR MAZDA MULTI-SOLUTION IM ZEITALTER DER ELEKTRIFIZIERUNG

Im Rahmen der „2030 Management Policy“ definiert Mazda die Jahre bis 2030 als den „Übergang zurr Elektrifizierung“. In diesen Jahren ist Mazda bestrebt, den sich diversifizierenden Bedürfnissen, Wünschen und Lebensstilen der Kunden gerecht zu werden, indem das Unternehmen eine „Multi-Solution“ für die Elektrifizierung anbietet. Diese Strategie stellt sicher, dass Mazdas Fahrzeuge mit geeigneten Antriebsoptionen ausgestattet sind – seien es Verbrennungsmotoren, Hybridantriebe oder batterieelektrische Fahrzeuge –, die auf unterschiedliche Fahrumgebungen und Kundenbedürfnisse zugeschnitten sind.

LEAN-ASSET-STRATEGIE

Die „Lean-Asset-Strategy“ ist eine Umsetzungsstrategie, die für Mazda als Nischenakteur in der Branche einzigartig ist. Sie zielt darauf ab, die verfügbaren Ressourcen besser zu nutzen, um vielfältige Produkte unterschiedlicher Größe und Art sowie Technologien zur Elektrifizierung zeitnah auf den Markt zu bringen, was letztlich zu einer Steigerung des Unternehmenswerts führt.

Einsparungen bei den Investitionen in die Elektrifizierung bis 2030 werden durch Optimierung und andere Effizienzmaßnahmen erzielt. Infolgedessen wird erwartet, dass die Investitionen in Batterien dank der Zusammenarbeit mit Partnern um 50 Prozent reduziert werden können.

Zusätzlich zu der 2022 angekündigten Zusammenarbeit zur Entwicklung eines Produktionszentrums für Elektrifizierungskomponenten in Hiroshima, unserem Heimatstandort, arbeiten wir an der Entwicklung von Elektrifizierungstechnologien, indem wir die Partnerschaft nutzen.

Gemeinsam mit Allianzpartnern wie Toyota, DENSO und BluE Nexus arbeiten wir an der elektrischen/elektronischen Architektur, fortschrittlichen Fahrerassistenzsystemen, elektrischen Antriebssträngen und weiteren Bereichen, um diese Technologien effizient zu entwickeln.

Mazda Monozukuri Innovation 2.0

In der Fertigung setzt Mazda derzeit seine einzigartige Innovation bei Entwicklungs- und Produktionsprozessen um, die als „Mazda Monozukuri Innovation 2.0“ bezeichnet wird. In der Entwicklung werden mehr als dreimal so viele Ressourcen wie bei „Monozukuri Innovation 1.0“ erschlossen, ohne dass der Ressourcenaufwand und der Zeitaufwand steigen. Mit anderen Worten: Mazda ist es gelungen, die Entwicklungsproduktivität zu verdreifachen.

In der Produktion wurden flexible Produktionsanlagen eingeführt, die durch den Einsatz von fahrerlosen Transportfahrzeugen (AGV) in gemischten Fertigungslinien entstanden sind – eine Stärke, die Mazda über Jahre hinweg ausgebaut hat –, um die gemischte Produktion von batterieelektrischen Elektrofahrzeugen und Modellen mit Verbrennungsmotor zu ermöglichen. Damit soll Flexibilität bei der Anpassung an Nachfrageschwankungen gewährleistet und die Nutzung von Ressourcen verbessert werden.

Was die Elektrofahrzeuge von Mazda betrifft, dürften die Weiterentwicklung der modellbasierten Entwicklung und die kooperative Produktentwicklung mit Partnern die Entwicklungsinvestitionen im Vergleich zum herkömmlichen Entwicklungsprozess um bis zu 40 Prozent und den Entwicklungsaufwand um bis zu 50 Prozent senken.

Mit Blick auf die Produktionsprozesse ermöglicht die gemischte Produktion von Elektrofahrzeugen und Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor unter Nutzung der vorhandenen Anlagen Mazda die Herstellung von Elektrofahrzeugen, ohne ein eigenes Werk dafür errichten zu müssen. Im Vergleich zum Bau eines neuen Werks, werden die anfänglichen Investitionen in die Anlagen voraussichtlich um bis zu 85 Prozent reduziert und die Vorbereitungszeit für die Produktion um bis zu 80 Prozent verkürzt.

Mazda ist bestrebt, nachhaltiges Wachstum zu erzielen, indem das Unternehmen mit geringeren Investitionen eine hohe Anlageneffizienz sicherstellt, wettbewerbsfähige Produkte und Technologien anbietet und einen positiven ROI erzielt.

Batterieelektrische Fahrzeuge

Mazda nutzt seine „Lean Asset Strategy“ und „Monozukuri Innovation 2.0“ für seine Elektrofahrzeuge in vollem Umfang, um die Einzigartigkeit von Mazda – wie das Mazda-typische Design, die reaktionsschnelle Fahrdynamik „Jinba Ittai“ und die hervorragende Handwerkskunst – mit einer hocheffizienten Entwicklung auf einem höheren Niveau in Einklang zu bringen.

Um mit der kontinuierlichen Weiterentwicklung der Batterietechnologien Schritt zu halten, wurde eine eigens entwickelte, auf Elektrofahrzeuge zugeschnittene Plattform konzipiert, die flexibel verschiedene Batterietypen verbauen und unterschiedliche Modellvarianten ermöglichen kann.

Mazda entwickelt somit Elektrofahrzeuge, die Fahrspaß bieten und den Kunden das typische „Jinba Ittai“-Fahrgefühl vermitteln. Mithilfe integrierter Steuerungstechnologien für das gesamte Fahrzeug, die im Rahmen einer Weiterentwicklung hin zu „Monozukuri Innovation 2.0“ entwickelt wurden, ist Mazda bestrebt, ein stabiles Fahrverhalten und ein Fahrerlebnis zu bieten, die dem Fahrer das Gefühl geben, dass sein Fahrzeug schnell auf dessen Eingaben reagiert.