Als der Mazda MX-5 1989 zunächst in den USA auf den Markt kam, bewirkte er mehr, als nur die Klasse der erschwinglichen Roadster wiederzubeleben. Er erinnerte die Menschen daran, dass Fahrvergnügen nicht von PS-Zahlen oder komplexer Technik abhängt. Stattdessen beruhte er auf etwas, das viel schwieriger zu erreichen ist: Ausgewogenheit.
Kompakte Abmessungen, geringes Gewicht, eine nahezu perfekte Gewichtsverteilung, präzise Lenkung, ein Schaltgetriebe, das jeden Gangwechsel belohnt, ein offenes Cockpit, das die Grenzen zwischen dem Fahrer und seiner Umgebung aufhebt: Zusammen wurden diese Elemente zu einer der reinsten Ausdrucksformen von „Jinba Ittai“ – dem Gefühl, dass Pferd und Reiter sich ganz natürlich als Einheit bewegen.
Seit der Einführung des ersten Mazda MX-5 sind die Sicherheits- und Abgasvorschriften immer strenger geworden, die Kunden erwarten mehr Komfort, Konnektivität und Fahrerassistenztechnologien. Viele Hersteller haben ihre Sportwagen deshalb größer und komplexer gemacht – Mazda hingegen hat sich für Verfeinerung entschieden und bei jedem Generationswechsel die Frage gestellt, ob dieser die Verbindung zwischen Fahrer und Fahrzeug, die bei Mazda „Jinba Ittai“ genannt wird, stärkt.