Mazda mit neuer Struktur für das Händlernetz

Optimierung des Vertriebsnetz

  • Entscheidung fĂŒr eine einstufige Netzstruktur
  • Mehrheitliches Ergebnis nach ausgiebigen Beratungsrunden mit HĂ€ndlern und HĂ€ndlerverband
  • Details zum Vertrag und Zeitpunkt noch zu finalisieren

Um auch weiterhin im hart umkĂ€mpften Automobilmarkt Deutschland ein attraktiver Partner fĂŒr die Zukunft zu sein, hat sich Mazda Motors Deutschland entschlossen, das HĂ€ndlernetz zu restrukturieren. Zusammen mit der Mazda Europazentrale in Leverkusen sowie mit der japanischen Mazda Zentrale in Hiroshima hat sich Mazda Motors Deutschland entschieden, eine einstufige Netzstruktur mit der Möglichkeit von freiwilligen Kooperationen zwischen Mazda HĂ€ndlern einzufĂŒhren. Dieses Konzept wurde im Rahmen von drei Workshops mit Mazda HĂ€ndlern - fĂŒnf Wirtschaftsraumleiter, ein Direktpartner und fĂŒnf Vertriebspartner sowie durch zwei ReprĂ€sentanten des Mazda HĂ€ndler Verbandes (MHV) gemeinsam mit Mazda Motors Deutschland in den letzten Monaten entwickelt.

Der offene Meinungsaustausch, der in entspannter AtmosphĂ€re bei allen Beratungsrunden stattfand, ist die konsequente Fortsetzung der AnkĂŒndigung von Mazda Motors Deutschland GeschĂ€ftsfĂŒhrer Josef A. Schmid anlĂ€sslich der europĂ€ischen HĂ€ndlerveranstaltung in Berlin Mitte Dezember 2010 zu drei möglichen Szenarien fĂŒr das Mazda HĂ€ndlernetz der Zukunft: Option 1: RĂŒckkehr zu einem einstufigen Netz; Option 2: keine wesentliche VerĂ€nderung der heutigen zweistufigen Netzstruktur; Option 3: eine Vermischung beider Systeme. In diesem Zusammenhang hatte Schmid versprochen, alle Optionen mit HĂ€ndlern und dem MHV zu diskutieren und in die ergebnisoffene Entscheidungsfindung einfließen zu lassen.

In den drei Workshops – der dritte fand am 17. Mai in Frankfurt am Main statt – wurde nicht nur ĂŒber die zukĂŒnftige Netzstruktur, sondern auch ĂŒber ein neues Margensystem, ĂŒber Optimierungspotenzial bei den zukĂŒnftigen Standards sowie ĂŒber die LĂ€nge der Frist bei VertragskĂŒndigung, die bei einer Entscheidung fĂŒr ein einstufiges Netz nötig wird, gesprochen.

Bernhard Kaplan, Leiter der Mazda HĂ€ndlernetzorganisation: „Ich denke, dass wir im Laufe der nĂ€chsten Monate eine finale Entscheidung zu den offenen Punkten bekannt geben können. Hierzu werden wir das gesamte Mazda HĂ€ndlernetz und den MHV transparent und offen informieren.“

„Ich freue mich, dass wir in den vergangenen drei Workshops gemeinsam in einem offenen und partnerschaftlichen Dialog die Basis fĂŒr unsere Entscheidung gelegt haben. Die Meinung unserer HĂ€ndler und des MHV zur Zukunft des Mazda HĂ€ndlernetzes ist fĂŒr uns von elementarer Bedeutung“, fasst Mazda GeschĂ€ftsfĂŒhrer Josef A. Schmid die vorausgegangenen Treffen zusammen.

Der PrĂ€sident des MHV, Werner Prange, kommentiert die Entscheidung wie folgt: „Der Mazda HĂ€ndlerverband (MHV) unterstĂŒtzt die bisher bekannten Fakten zur neuen Strategie in ihrer Grundsatzentscheidung. Sie soll die Marke und das HĂ€ndlernetz voranbringen und den Handel im Wettbewerb – insbesondere in der Rendite – mittelfristig besserstellen.“

„Dem Verband geht es aber nicht primĂ€r um die von MMD geplante Einstufigkeit des Netzes, sondern vielmehr um die Möglichkeit von sinnvollen Kooperationen auf freiwilliger Basis in Verbindung mit DirektvertrĂ€gen und -konditionen fĂŒr jeden VertragshĂ€ndler. Im Vordergrund steht hierbei die Abkehr vom bisherigen starren Wirtschaftsraumkonzept mit ‚ZwangsanschlĂŒssen‘, den damit verbundenen bĂŒrokratischen und administrativen Hemmnissen und die Reduzierung der Vielzahl von unterschiedlichen Konditionsvereinbarungen“, stellt Werner Prange klar.

„In einem möglichen Konzept auf einer einheitlichen Vertrags,- Standards- und Konditionsebene lassen sich Komponenten einbauen, die freiwillige Kooperationen zulĂ€sst oder diese fördert, ohne die zukĂŒnftigen Direktpartner ‚schlechter‘ zu stellen. GrundsĂ€tzlich sollte jeder Vertragspartner selbst entscheiden können, ob er sich direkt beliefern lĂ€sst oder mit wem er eine fĂŒr beide Seiten fruchtbare Kooperation eingeht. Auch haben wir darauf Wert gelegt, dass der Direktpartner mit allen Margenkomponenten kalkulieren kann. So agieren zukĂŒnftig alle Beteiligten wieder auf einer Augenhöhe“, sagt Werner Prange.

„Nachdem dem MHV nun die VertrĂ€ge, Standards, Konditionen und Richtlinien in ihren VorentwĂŒrfen vorliegen, ist nach erster Durchsicht festzustellen, dass es hier noch einiger GesprĂ€che zum gegenseitigen VerstĂ€ndnis sowohl in der Ausgestaltung der Kooperationsmöglichkeiten als auch zu vielen Details der vorgelegten Unterlagen bedarf. Dem Mazda Motors Deutschland-Team gebĂŒhrt der Dank ĂŒber die offene und transparente Diskussionsplattform, die uns in einem so frĂŒhen Stadium der Entscheidungsfindung ermöglicht wurde“, resĂŒmiert Prange.

Mit einer gemeinsam mit Vertretern des MHV und einem reprĂ€sentativen Mazda HĂ€ndlerkreis erarbeiteten Netzstrategie, den VertrĂ€gen, Standards und dem Margensystem setzt Mazda Motors Deutschland ein weiteres klares Zeichen einer Zusammenarbeit auf Augenhöhe. „Unser Ziel ist, auch in Punkto HĂ€ndlerzufriedenheit in der obersten Liga zu spielen. Hohe HĂ€ndlerzufriedenheit fĂŒhrt in weiterer Folge zu Kundenzufriedenheit und die wiederum zu einem besseren Ertrag fĂŒr unsere Mazda Partner“, so Josef A. Schmid. Mit der in nĂ€chster Zeit anstehenden EinfĂŒhrung zahlreicher neuer Mazda Modelle mit der hochinnovativen SKYACTIV Technologie werden Mazda HĂ€ndler in der Lage sein, ihren Kunden bezahlbare Autos zu verkaufen, die eine bisher nicht fĂŒr möglich gehaltene Kombination aus Effizienz, gepaart mit dem fĂŒr Mazda typischen Fahrspaß bieten. „Das erste SKYACTIV-Fahrzeug kommt schon im ersten Quartal 2012 in Form des neuen Kompakt-SUV Mazda CX-5 auf den Markt. Mit SKYACTIV und einem restrukturierten Netz steht fĂŒr die Mazda Partner eine mehr als erfolgreiche und damit ertragreiche Zukunft vor der TĂŒr“, ist sich Schmid sicher.