Mazda testet in seinem Werk in Hiroshima den Einsatz von 100 Prozent Biomasse-Brennstoff

  • Einsatz von Biomasse-Brennstoff in Schmelzofen der Gießerei
  • Enge Zusammenarbeit mit Gießereiindustrie und lokalen Partnern
  • Ziel: weitere Verringerung der Emissionen in den Mazda Werken bis 2030

Die Mazda Motor Corporation hat erfolgreich den Testlauf eines rein mit Biomasse-Brennstoff betriebenen Schachtschmelzofens (Kupolofen) der zentralen Gießerei in ihrem Werk in Hiroshima, Japan, durchgeführt. Dabei wurde anstelle vom fossilem Brennstoff Koks aus Kokosnussschalen gewonnener Biomasse-Brennstoff genutzt.

Die Initiative ist Teil des von Mazda angekündigten Plans zur weiteren Verringerung der Emissionen in den Mazda Werken bis 2030 und beruht auf drei Säulen: Energieeinsparung, Umstellung auf erneuerbare Energien und die Einführung alternativer Energieträger. Mazda verfolgt dabei langfristige Ziele zur Verringerung der Emissionen entlang seiner gesamten Lieferketten.

Der Betrieb eines Kupolofens, der zu 100 Prozent mit Biomasse befeuert wird, ist weltweit noch nicht für die Umsetzung validiert worden. Mazda hat sich daher gemeinsam mit der Gießereiindustrie sowie lokalen Partnern dieser Herausforderung gestellt und nun ein Demonstrationsexperiment durchgeführt.

In Zukunft wird Mazda weiter auf regionale Zusammenarbeit setzen und diese weiter ausbauen. Zudem wird ein Energiekreislaufsystem für die lokale Produktion mit dem Ziel gefördert, bis zum Geschäftsjahr 2030 die CO2-Emissionen von Kupolöfen unter Verwendung von aus Abfall gewonnenen Biomasse-Brennstoffen wie Biokohlebriketts deutlich zu verringern.

Eine stabile inländische Rohstoffversorgung ist für eine vollständige Umstellung auf Biomasse-Kraftstoffe unerlässlich und steht im Einklang mit der „Einführung alternativer Kraftstoffe“, einer der vorgenannten Initiativen. Im März 2023 gründete Mazda die Cupola CN Co-Creation Working Group und lud Unternehmen und Organisationen ein, Forschung und Entwicklung für die Umstellung auf Biomasse-Kraftstoffe, die Einführung von Produktionsmethoden und Studien zur lokalen Beschaffung von Rohstoffen durchzuführen. Während für das Demonstrationsexperiment Biokohlebriketts aus Kokosnussschalen verwendet wurden, arbeitet Mazda daran, in Hiroshima und den umliegenden Gebieten einen lokal produzierenden und verbrauchenden Energiekreislauf aufzubauen, der von der Sammlung von Biomasseabfällen bis zur Produktion reicht. Ziel ist es, die lokale Industrie zu stärken und einen Beitrag für die lokalen Gemeinden zu leisten.

In Zukunft wird das Unternehmen mit der Gemeinschaft vor Ort zusammenarbeiten, um den lokalen Produktions- und Energieverbrauchskreislauf in einer gemeinsamen Initiative von Industrie, Regierung, Wissenschaft und Privatwirtschaft weiterzuentwickeln, um eine stabile Rohstoffversorgung und die Umsetzung des Wechsels auf alternative Energieträger zu erreichen.

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